Du liebes

Glühwürmchen

Plötzlich tauchst du auf in einer trüben

Nacht,
unerwartet, ungewollt
warst du da.
Lebendig,

glühend, sanft und unbeschwert


weckst du vergrabene Träume in mir auf.
Faszination beim ersten Erblicken.
Möchte unbeschwert mit dir

fliegen,
was hält micham Boden fest?


Möchte all das Dunkle meines Lebens abschütteln,
wenn du mich

umschwirrst, scheint es leicht.
Ich hebe ab, bin dir nahe und
schwebe mit dir durch eine laue

Sommernacht.
Dein

Blinken läßt den
See meiner Seele flimmern,
ich werde dein Licht widerspiegeln,
kristallklare Tropfen meines Wassers
schick ich dir, spiel mit ihnen,
ich spiele mit dir.
Dein

Licht wärmt micht.
Wir schweben zu den Sternen
zum Mond, egal wohin.
Die Wolken sind verschwunden.
Fliegen, spielen, kosen, umarmen,
ohne festzuhalten.
Sich entfernen, sich nähern
unbeschwert,
so vertraut bist du mir,
ich kenne dich seit ewigen Zeiten
und schließe dein

Leuchten in mein

Herz
bis wir uns wiedersehen.
Liebes Glühwürmchen.

Oft geht der Blick heute hin zur Uhr,
das Wochenende steht vor der Tür.
Die Stunden verrinnen langsam nur.
Der Körper hat das Gespür dafür.

Eine Woche bei Arbeit verbracht.
Erholung braucht der Mensch im Ganzen.
Bald Erholungsschlaf für eine Nacht,
dann gibt es Entspannung beim Tanzen.

Oder geht es diesmal zum Baden?
Danach Sauna wäre auch nicht schlecht!
Doch erst hinaus aus diesem Laden,
denn Erholung kommt jetzt gerade recht

Zeiger auf der Uhr rückt langsam vor.
Schön wäre auch das Sportstudio.
Wär ich doch schon draußen vor dem Tor,
ich freue mich schon fortissimo.

Vielleicht auch nur ein wenig wandern,
oder mal gut essen irgendwo.
Die Blicke gehen zu den Andern,
die wie ich darauf warten ebenso.

Dann endlich ist für alle Schluss.
Jetzt ist Erholung angesagt.
Nun das Wochenende zum Genuss.
Die Arbeit wird heut freudig vertagt


Sternenregen


An jedem Stern,
der noch so fern,
hängt ein schöner Traum,
man selber glaubt es kaum.


Ein Stern fällt herunter,
und jeder Traum wird bunter.
Ich springe auf den Wolken hin und her,
das ist in meinem Traum nicht schwer.


Der Sternenregen,
ist ein toller Segen.
An jedem Stern,
der noch so fern,
hängt ein toller Traum,
man selber glaubt es kaum.


Der Leuchtturm

 


Als stünde er hier schon immer
Und sähe von oben uns zu,
Bewacht er den silbrigen Schimmer
des Wassers und kommt nicht zur Ruh

Meist winkt er den Nebel vorüber
Und hüllt er sich doch darin ein,
Dann wird sein Blick schwelgerisch trüber,
Die Möwen vergessen ihr Schrei'n


Er könnte von Vielem berichten
Und hörte man ihm etwas zu,
Erzählte er seine Geschichten,
In einer, da wärest auch du

Als stünde er hier schon immer,
Und atme das salzige Meer.
Nur Licht ist in keinem der Zimmer,
Der Leuchtturm steht lange schon leer.