Suizid


Tod
Oftmals will ich sterben,
Weil mir nicht klar ist,
Für was ich eigentlich noch lebe.
Ich bin hier auf der Welt nicht für mich,
Sondern für die anderen
die mich hier haben wollen.
Wenn es nach mir ginge,
Würde ich heute noch gehen.
Denn keiner interessiert es,
Was ich tue und mache.
Doch ihr haltet mich noch,
Aber die Frage ist: "wie lange?“
Irgendwann werdet ihr es auch nicht mehr können,
Dann werde ich von euch gehen.
Ohne eine Nachricht zu hinterlassen,
Still und leise, sodass es keiner merkt.
Dann wenn ich nicht mehr bei euch bin,
Wisst ihr, dass es Zeit war für mich zu gehen.
Der Tod
Ich will sterben
Mein größter Wunsch ist es
Im Himmel zu sein
Immer wenn ich hohe Gebäude sehe
Denk ich..
"Warum nicht einfach springen?"
Auf der Erde landen
Und dann endlich Tod sein
Was doch mein größter Wunsch ist
Was ist schon mein Leben werd?
Ich weiß es nicht
Meine Schmerzen zerreißen mich
Es sind doch schon so viele Tod
Dann würde mich keiner vermissen
Auf den ein oder anderen
kämm es auch nicht mehr an
Ich leide nur noch
Bin nicht mehr ich
Sondern ein Geist von mir
Der mit geschlossenen Augen durch die Welt läuft
Ohne zu wissen wieso
Meine Kräfte sind am Ende
In mir ist es Leer
Kann nicht mehr vernünftig denken
Nix mehr machen außer heulen
Ich will nicht mehr
Warum ist das alles nur so schwer?
Warum ist es so schwer für mich -
Den letzten Schritt Zum Glück endlich zu wagen?
Das Messer ansetzen Schneiden
und im Himmel wieder zu erwachen?!
Ich verstehe das nicht Was hält mich noch hier?
Es ist doch Sinnlos
Hier noch zu sein
Was soll ich noch hier?
Mich immer noch weiter quälen?
Ich bin Innerlich schon lange Tod
Doch merkt es keiner
Ich bin zerfressen von meinen Schmerzen
Mein Herz blutet Innerlich
Meine Seele ist zerfressen von dem Hass -
Tief in mir drin
Ich habe keine Kraft mehr
Ich will nicht mehr hier sein
Ich sehe keinen Sinn mehr
Meine Umgebung verlangt zu viel von mir
Dem bin ich nicht mehr gewachsen
Bin so oft Innerlich schon Gestorben
Keiner kann sich vorstellen
wie ich Innerlich leide
Keiner weiß wie ich mich fühle
Die verstehen nicht das ich mein Glück
Erst wieder im Himmel finde
In meinem Grab
Das Leben schenkt mir nur Verachtung
Sehe nur noch schwarz vor mir
Habe Kreise Gedanken die mich wach halten
Ist das noch ein Leben?
Geliebter Tod
Ein kleiner Schnitt,
mit glänzend silbernem Metall.
Und der Schmerz hat ein Ende.
Aus meinen nackten Armen
quillt saftiges, salziges Dunkelrot-Blut.
Meine Zunge fährt sanft über den Schnitt
und labt sich an dem Purpur.
So warm, so köstlich.
Langsam läuft es den Arm hinab,
an die Ellenbeuge,
und sammelt sich zu einem See.
Tränen überschwemmen den dunkelroten Salzsee.
Es tropft an mir herab
und bildet einen großen, schönen Fleck.
Schwarze Gedanken kommen.
Sie saugen das Dunkelrot auf
und verschwinden mit ihm.
Verschwinden mit einem Teil von mir.
Fort in die schwarze Finsternis.
Ich beginne, zu sterben
und folge den Gestalten.
Dunkelheit umarmt und liebkost mich,
dringt tief in mich ein.
Ich fand die Liebe in ihr.
Mein genußvoller Tod folgt...
Lass los
Die Vergangenheit quält
mich,
die zerreist mein
Herz,
und die Seele
schreit.
Ich will das es
aufhört,
suche nach dem richtigen
Weg,
doch ich finde ihn
nicht.
sehe einen großen
Turm,
kletter dort
hinauf.
frei sein, das will
ich.
der Wind streichelt sanft mein
Gesicht.
Ich fühle mich zum ersten mal
Frei.
Mein Herz schlägt
wieder
und meine Seele, ich höre sie nicht mehr
schreien.
Ich weiß nun wo mein Weg ist, der richtige, der
eine.
Ein Gefühl von Glück und Harmonie begleitet
mich.
Ich fühle mich warm und
Geborgen.
Ja, das ist mein
Weg.
Ich seh die Wolken, sie ziehen an mir
vorbei,
meine Gedanken gehören nur
mir.
Ich lass mich fallen und
Fliege,
ich Fliege zu den
Sternen,
bin nun endlich Frei.



